2014-08_Portugal-Spanien

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R e i s e b e r i c h t

August/Oktober 2014 Langzeiturlaub

Frankreich / Portugal / Spanien / Deutschland

Navigiert wird mittels Iphone 5 und legal installierter NAVIGON-Software.

In diesem Frühjahr wollten wir in der näheren Umgebung bleiben und uns vornehmlich unser Nachbarland, die Niederlande, anschauen.

Reisezeit:                15. August bis 12. Oktober  2014

Mitreisende:            Thomas (Langer) mit Malteser-Dame Flair und ELO-Dame Lucy

Temporär:                Ehefrau Tatjana (Tootsie) und Rosi (Ehefrau vom Langen)

Da ich im Juli d.J. pensioniert wurde, wollte ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllen. Ich wollte schon immer mal nach Portugal, ursprünglich allerdings mit dem Motorrad. Man wird älter und der Wunsch nach Komfort größer - so trat ich die Reise mit dem Wohnmobil an. Da meine Holde noch ein paar Jahre bis zur Rente hat und somit an ihre 30 Urlaubstage/Jahr gebunden ist, entschieden wir uns für folgendes Urlaubsmodell:

Mein Kumpel Thomas (im Dezember 2012 pensioniert) sollte mich auf der Tour nebst seiner Malteserhündin Flair in seinem gleichnamigen Wohnmobil begleiten. Seine Frau Rosi steht ebenfalls noch in Lohn und Brot. So planten wir für uns beide eine ca. dreiwöchige Anreise an die Algarve, einen ebenso langen gemeinsamen Urlaub mit unseren Frauen in Portugals und Spaniens Süden und eine ca. dreiwöchige Rückreise von Südspanien. Die Damen bedienten sich des Luftverkehrs und flogen von Dortmund nach Faro (P) und zurück von Alicante (E) nach Weeze.

Wir haben weitgehend mautfreie Strecken befahren.

Q u e l l e n h i n w e i s e:

Die SP/CP/Orts-Beschreibungen sind den Apps "ProMobil+" , "Campercontact NKC", "ACSI" bzw. "Wikipedia" entnommen.

 


 

Tag 1, Freitag, 15. August 2014

Strecke:                  Enniger – Bergues (F)

Distanz:                  467 km


SP-Beschreibung

„Stadie J. Andries“, Rue Maurice Cornette , F-59380 Bergues , Koordinaten: 50°57’53’’N, 02°25’58’’O

Ü-Kosten:               0,- € / Nacht -- kein Strom, keine Entsorgung am Platz

Gebührenfreier Stellplatz für 30 Mobile auf einem ehemaligen Hartplatz bei den Sportanlagen. Ebener Untergrund, kein Schatten. 200 m bis zur historischen Altstadt. Maximaler Aufenthalt: 48 Std. Ganzjährig nutzbar.

Die Kleinstadt mit 3910 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) liegt an der Nordwestflanke des namengebenden Hügels Groënberg (von ndl.: Groenberg /dt.: „Grünberg“) in der historischen Provinz Flandern in der Landschaft Blootland, die sich entlang der nordfranzösischen und belgischen Kanalküste erstreckt, und befindet sich etwa zehn Kilometer südlich von Dünkirchen und 15 Kilometer von der Grenze zu Belgien entfernt. Blootland ist flämisch und bedeutet leeres, bloßes Land, was die gehölzarme Küstenmarsch gut charakterisiert. Nachbargemeinden sind im Nordwesten Coudekerque-Village, im Osten Hoymille, im Südosten Quaëdypre, im Süden Socx und im Westen Bierne.

Sehenswürdigkeiten

  • Die teilweise aus dem Mittelalter stammende und teilweise von Vauban erweiterte Stadtmauer hat eine Länge von 5,3 km.
  • Der Belfried, begonnen im 14. und vollendet im 16. Jahrhundert, 1944 von deutschen Truppen zerstört und 1961 wiederaufgebaut, gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe Belfriede in Frankreich.
  • Vom Kloster Saint-Winoc, das 1789 zum großen Teil zerstört wurde, ist der „quadratische Turm“ (franz. La Tour Carrée) aus dem 12. und 13. Jahrhundert erhalten geblieben. Neben diesem Turm steht der Tour Pointue, der 1812 wiedererrichtet wurde.
  • Fünf Stadttore stehen als Monuments historiques unter Denkmalschutz.
  • 1558 wurde die alte Kirche Saint-Martin gebrandschatzt, Ende des 16. Jahrhunderts aber mit einem Nordturm wiederaufgebaut. 1944 wurde sie stark beschädigt, nach dem Krieg aber vollständig renoviert.
  • Der Canal de Bergues führt nach Dünkirchen. Er wurde im 16. Jahrhundert als Verbindung zum Meer gebaut. Damit ist er einer der ältesten Kanäle Frankreichs.

Unser Ziel, Frankreich am ersten Reisetag zu erreichen, hatten wir geschafft. So suchten wir uns diesen beschaulichen und kostenlosen SP als erstes Etappenziel aus. Ein Rundgang durch die alte Festung und die direkt anschließende Ortschaft beendete den Tag.

 


 

Tag 2, Samstag, 16. August 2014

Strecke:                  Bergues (F) - Honfleur (F)

Distanz:                  325 km

 

SP-Beschreibung

„Parking dü Village“,

Chemin des Banc ,

14600 La Rivière-Saint-Sauveur ,

Koordinaten: 49°24’31’’N, 00°16’10’’O

Ü-Kosten:               0,- € / Nacht -- Strom und Wasser mittels Jeton (5€ für 10 Minuten) aus dem Tabakladen

Gebührenfreier Stellplatz für 12 Mobile. Kreisförmig angelegter Parkplatz am Ortsrand mit ausgewiesenen Flächen für Reisemobile. Ebener und asphaltierter Untergrund. Zentrale Lage zum Ortskern. Ganzjährig nutzbar.

La Rivière-Saint-Sauveur Parking du Village

Klein, aber reisemobilfreundlich präsentiert sich der normannische Ort La Rivière-St.-Sauveur. Dank der guten Beschilderung im Ort ist der Stellplatz am Chemin des Banc nicht schwer zu finden. Der Platz ist sauber und gut befestigt, die Aufenthaltsdauer bleibt unbegrenzt. Und daher bietet sich der Stellplatz nicht nur für einen Aufenthalt in dem eher unscheinbaren Ort an, sondern auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahen Städte und an die normannische Küste. Zum touristischen Muss gehört eine Fahrt über den Pont de Normandie, die fast 2500 Meter lange Schräg­seil­brü­cke über die Mündung der Seine. Mit viel Eleganz schlägt die fünf­zig Meter über dem Wasser hängende Beton-Stahl-Konstruktion eine Verbindung zwischen Honfleur und Le Havre. Die Hafenstadt, die nach den Kriegszerstörungen im Jahr 1946 fast komplett neu aufgebaut werden musste, besitzt den fünftgrößten Hafen Europas und zwangsläufig ein modernes, aber nicht unnettes Stadtbild. Die Straßen verlaufen im Schachbrettmuster, zum Schlendern verführen die großzügige Place de l’Hôtel de Ville mit Grünflächen, Wasserbecken und ­Alleen und die begrünte Promenade der Avenue Foch. Im Hafen weht der Duft der großen weiten Welt. Täglich laufen hier Schiffe nach Amerika aus, in den Fernen und Nahen Osten und zu den Britischen Inseln. Im Naturkundemuseum zeigt die Ausstellung zur Vo­gel­kunde eine Nachbildung der Felswand du Tilleul mit Nes­tern der dort brütenden Vogelarten. Das Museum des Alten Hafens erzählt mit Modellen, Fotos, Dokumenten und Werk­­zeugen die Geschichte von Le Havre.

Ursprünglich wollten wir den Stadtplatz Le Havre ansteuern, dieser war allerdings hoffnungslos überfüllt und auch nicht wirklich einladend. So suchten wir diesen nahegelegenen SP aus. Er liegt direkt unter der Autobahnbrücke, der Verkehrslärm hält sich allerdings in Grenzen. Jetons für Frischwasser bekommt man im Tabakladen in 500 m Entfernung im Ort.

Direkt gegenüber des SP ist ein kleiner Park, der sich als Hundeauslauf anbietet.

 


 

Tag 3, Sonntag, 17. August 2014

Strecke:                  Honfleur (F) - Hirel / La Quémière (F)

Distanz:                  325 km

 

SP-Beschreibung

„Aire de la Ville es Brune“, Rue du Bord de Mer , 35120 Hirel , Koordinaten: 48°36’33’’N, 01°49’11’’W

Ü-Kosten:               6,- € / Nacht, 3,-€ Strom und 3,-€ Wasser

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 60 Mobile. Angelegtes und ausgewiesenes Areal hinter der gleichnamigen Mühle. Wiesengelände mit jungem Baumbestand und geschotterter Fahrspur, nachts beleuchtet. 50 m bis zum Sandstrand in der Bucht von Mont-Saint-Michel. Im Sommer ist dienstags abends Markt mit regionalen Produkten am Platz. Ortszentrum, Gastronomie und Supermarkt 1 km. Ganzjährig nutzbar.

Sehenswürdigkeiten

Mühlen von Hirel

Die im Mittelalter in Frankreich eingeführten Windmühlen verloren durch die Elektrisierung auf dem Land und die fortschreitende Industrialisierung im 20. Jahrhundert schnell an Bedeutung.
In der Bucht des Mont-Saint-Michel gab es insgesamt etwa hundert Mühlen. Auf dem Gemeindegebiet von Hirel gab es folgende zehn Mühlen: La Ville es Brune, La Pintonnière, La Chèvre, Saint-Lunaire, Le Moulin Carré, La Digue, Le Châtelier, La Petite Pâture, Fantou und Le Chapitre. Alfred Jamaux geht in seinem Artikel Die 103 Windmühlen im Pays de Dol davon aus, dass zwischen Hirel und Saint-Benoît-des-Ondes der perfekte Ort für die Windmühlen liegt.[


Le Mont-Saint-Michel

ist eine französische Gemeinde mit 41 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Manche in der Region Basse-Normandie, die 708 gegründet wurde. Sie liegt auf der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der Bucht des Mont-Saint-Michel im Wattenmeer der Normandie. Die Insel ist etwa einen Kilometer von der Küste entfernt und nur ca. 55.000 m² groß (Umfang ca. 830 Meter). In der Nähe sind die Mündung des Couesnon, die Stadt Avranches und die Grenze zur Bretagne. Die Landschaft heißt Avranchin.

Die ohne Bauten 92 Meter[1] hohe Insel ist bekannt für die auf ihr erbaute Abtei Mont-Saint-Michel. Dieses Benediktinerkloster dominiert die kleine Insel und ist ein Beispiel für französische normannische Architektur (Beginn um 1022) und für eine befestigte Abtei. Im Kloster lebten und arbeiteten bis in die 1960er Jahre Benediktinermönche, seit 2001 leben dort Ordensleute der „Fraternité Monastique de Jérusalem“.

Der Mont hat sich zu einer großen Touristenattraktion entwickelt, er wird jährlich von etwa 3,5 Millionen Menschen besucht. In noch geringem, aber wachsendem Umfang wird er auch wieder – wie im Mittelalter – von Pilgern besucht, unter anderem im Zusammenhang mit dem Jakobsweg. Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem wird er seit 1998 auch als Teil des Welterbes Jakobsweg in Frankreich aufgeführt

Der SP ist küstennah und großzügig angelegt. Der Platzwart kommt zweimal täglich zum kassieren vorbei.

Die beiden Ausflugsziele St. Malo und Mont St. Michel sind gut zu erreichen und lohnen sicherlich für einen Besuch, auf den wir allerdings verzichtet hatten, da das Wetter noch recht unbeständig war.

 


 

Tag 4, Montag, 18. August 2014

Strecke:                  Hirel / La Quémière (F) - Aytré (F)

Distanz:                  345 km

 

SP-Beschreibung

Aytré Stellplatz am Surfstrand , Route de la Plage ,17440 Aytré , Koordinaten: 46°06’49’’N, 01°07’24’’W

Ü-Kosten:               0,- € / Nacht, kein Strom , V/E kostenlos

Gebührenfreier Stellplatz für 15 Mobile in einem kleinen Ort im Süden von La Rochelle. Markierter Bereich auf Asphalt, unmittelbar am Strand. Ortszentrum mit Gastronomie und Lebensmittelläden 1,5 km. Ganzjährig nutzbar.


Das Rathaus von Aytré

Auch hier wollten wir eigentlich den Stadtplatz von La Rochelle anfahren, aber es stellte sich genau wie schon in Le Havre dar. Überfüllt und nicht ansprechend. Für einen Stadtbesuch aber sicherlich ausreichend.

Der im Promobil-Führer angegebene Ausweichplatz existiert so nicht mehr - Verbot für Wohnmobile und Höhenbeschränkung.

Also suchten wir uns diesen schönen Platz direkt am Strand aus. Der eigentliche Platz im Wäldchen war belegt und so begnügten wir uns mit SP auf Parkstreifen davor.

 


 

Tag 5 - 6, Dienstag, 19. August bis Mittwoch, 20. August 2014

Strecke:                  Aytré (F) - Mortagne sur Gironde (F)

Distanz:                  95 km

 

SP-Beschreibung

Port de Plaisance

Quai des Pêcheurs
17120 Mortagne-sur-Gironde
Koordinaten: 45°28’29’’N, 00°47’53’’W

Ü-Kosten:               7,50 € / Nacht incl. Strom und V/E, Duschen 1€

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 50 Mobile. Ebener Grasstreifen an der Längsseite des Hafenbeckens. Etwas Schatten durch Bäume, einige niedrig hängende Äste. Picknick-Bänke vorhanden. Sehr ruhige, zentrale Lage zu Gaststätten am Hafen und dem oberhalb gelegenen Ortskern. Ganzjährig nutzbar.

Dieser Strom hat es wahrlich in sich: Bis zu zehn Kilometer breit ist der Mündungstrichter der mächtigen und bei Hochwasser auch reißenden Gironde, die bei Royan in den Atlantik mündet. Rund 75 Kilometer weiter im Südwesten, unweit von Bordeaux, entsteht der Strom durch den Zusam­men­fluss von Garonne und Dordogne. Den drittwichtigsten Hafen nach Bordeaux und Blaye besaß einst das unscheinbare Städtchen Mortagne-sur-Gi­ronde mit seinen heute knapp tausend Einwohnern. Früher lag hier eine große Fischerei­flotte im Hafen, die vor allem dem Stör nachstellte, der ebenso wie der Lachs im Frühjahr zum Laichen in die Gironde kam. Der Rogen des Störs wurde zu Kaviar verarbeitet. Seit 1982 ist die Jagd auf den selten gewordenen, bis zu fünf Meter langen Fisch verboten, der Hafen gehört jetzt vor allem Sportschiffern. Steile Klippen, bewachsene Hänge und stattliche Häuser rahmen das idyllisch gelegene Hafenbecken ein. Einen Ausflug lohnt vor allem die gut 1500 Jahre alte Einsiedelei St.-Martial ganz in der Nähe des Fischerortes. Sehr eindrucksvoll ist eine Fahrt am Flussufer Richtung Royan. Die Straße tritt teilweise dicht an die Gironde heran und erlaubt prächtige Ausblicke auf den mächtigen Strom. Das Fischerdörfchen Talmont-sur-Gironde ist berühmt für seine Kirche Sainte Radegonde aus dem elften Jahrhundert, die auf einer Klippe hoch über dem Fluss thront, und für die vielen Kunsthandwerker, die im autofreien Zentrum mit seinen verwinkelten Gassen ihre Werkstätten betreiben.

Dieser SP am Hafenbecken ist wunderschön gelegen und man vom Mobil aus den freien Blick auf den Hafen. Am Platz gibt es mehrer Verkaufsstände und einen Imbiss. Der Platzwart kommt täglich zweimal zum kassieren vorbei. Die Entsorgung, sowie WC sind auf der anderen Seite des Hafenbeckens.

Von hier aus kann man ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren im Naturschutzgebiet an der Gironde unternehmen.

Da meine Lucy dem benachbarten Bauern ein Huhn streitig gemacht hatte, sah ich mich genötigt, den Platz relativ rasch zu verlassen. Natürlich nicht, ohne mich vorher mit dem ehemaligen Besitzer vergeblich in Verbindung zu setzen wink

 

 


 

Tag 7, Donnerstag, 21. August 2014

Strecke:                  Mortagne sur Gironde (F) - Mimizan Plage (F)

Distanz:                  95 km

 

SP-Beschreibung

Municipal-Platz am Kreisverkehr Ortseingang D 620

D 620 Kreisverkehr
40200 Mimizan-Plage
Koordinaten: 44.213988, -1.282455

Ü-Kosten:               7,50 € / Nacht incl. Strom und V/E, Duschen 1€

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 50 Mobile. Ebener Grasstreifen an der Längsseite des Hafenbeckens. Etwas Schatten durch Bäume, einige niedrig hängende Äste. Picknick-Bänke vorhanden. Sehr ruhige, zentrale Lage zu Gaststätten am Hafen und dem oberhalb gelegenen Ortskern. Ganzjährig nutzbar.

Mimizan-Plage, das beliebte Seebad an der ­Côte d’Argent in Südwestfrankreich, hat etwas, was sich viele Reisemobilfahrer wünschen: einen großen und gut ausgestatteten Stellplatz direkt hinter der hohen Düne und damit in unmittelbarer Nähe zu dem breiten und feinsandigen Strand. Der Parkplatz Hélistation bietet normalerweise denkbar gute Voraussetzungen für einen angenehmen Aufenthalt. Rund achtzig Mobile können auf dem eigens für sie reservierten und am ruhigen Ende einer Sackgasse gelegenen Gelände stehen. Das Problem ist: Die Attraktivität des Stellplatzes hat sich in den vergangenen Jahren schnell herumgesprochen, und das zeigt vor allem in der Hochsaison im August Wirkung. Der Stellplatz ist in diesen Wochen hoffnungslos überlastet, über hundert Mobile drängen sich dann auf dem Parkplatz. Die Kommune versucht, dem Andrang durch verschiedene Maßnahmen Herr zu werden. Zunächst beschränkt sie den Aufenthalt auf maximal 24 Stunden – auch Neuankömmlinge sollen eine Chance auf ein freies Plätzchen haben. Außerdem verlangt sie für den Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte September eine Pauschale. Und drittens verweist sie stets und ständig auf den Camping Municipal de la Plage, der im Hochsommer kaum teurer ist. In der Nähe zum Stellplatz befindet sich der Hubschrauber-Landeplatz der Seenot-Rettungsflieger, daher kann es hier etwas lauter werden. Gelegentlich trägt der Wind auch die Gerüche einer nahen Zellulose-Fabrik herüber. An der Beliebtheit des Ortes ändert das ebenso wenig wie sein Charakter als typischer Retorten-Ort mit zahlreichen Lokalen, Souvenir-Shops, Imbiss-Buden und Amüsierbetrieben – den kilometerlangen, bewachten und feinsandigen Stränden sei Dank. Sie reizen nicht nur Bade­gäste, auch Wellenreiter, Segler, Surfer und Ruderer tummeln sich hier. Schattige Rad- und Wanderwege führen durch Pinienwälder an der ­Küste. Selbst Skilanglauf ist möglich – und zwar auf Piniennadeln.

Der SP an der Düne war - wie nicht anders zu erwarten - überfüllt.

Deshalb wichen wir auf den öffentlichen und ausgewiesenen SP an dem großen Kreisverkehr direkt am Ortseingang von Mimizan-Plage auf der rechten Seite aus. Der Platz ist groß und geschottert und wenig ansprechend. Da das Wetter mittlerweile aufriß und die Temperaturen stiegen, vermißten wir ein wenig Schatten. Die Markise konnte aufgrund des böigen Windes nicht ausgefahren werden. Der Platzwart macht morgens gegen 10 Uhr seine Runde. Da wir aber schon vorher los wollten, verbrachten wir hier eine kostenlose Nacht.

Ein Spaziergang in den ca. 700 m entfernten Ort und zum Strand (Hundeverbot) lohnt auf jeden Fall.

 


 

Tag 8, Freitag, 22. August 2014

Strecke:                  Mimizan Plage (F) - Miranda de Ebro (E)

Distanz:                  310 km

 

SP-Beschreibung

Miranda de Ebro Área de Autocaravanas del Ebro

Camina de los Pinos
09200 Miranda de Ebro
Koordinaten: 42°41’19’’N, 02°57’18’’W

Ü-Kosten:               0 € / Nacht, V/E kostenlos, kein Strom

Gebührenfreier Stellplatz für 10 Mobile entlang des Flusses Ebro. Sandiger Untergrund. Grüne, aber unruhige Lage nahe einer Auto- und Eisenbahnbrücke. Stadtzentrum 1 km. Maximaler Aufenthalt: 48 Std. Ganzjährig nutzbar.

Miranda de Ebro ist ein bedeutender Verkehrsknoten in Nordspanien, an dem die Autobahnen AP-1 nach Burgos, die AP-68 BilbaoSaragossa, die Nationalstraßen N 1 MadridIrun und N-120 BurgosLogroño zusammentreffen. Durch Miranda führen die Bahnlinien Madrid – Irun und Bilbao – Castejón.

In einem Umkreis von 80 km liegen die Großstädte Bilbao, Burgos, Logroño und Vitoria.

Dieser SP ist ein idealer Durchgangsplatz für die Reise von F nach P. Nichts besonderes, aber freundliche Anwohner und genügend Auslauf für die Hunde am direkt angrenzenden Ebro.
 V/E direkt am Platz kostenlos.

 


 

Tag 9 bis 12, Samstag, 23. August bis Dienstag, 26 August 2014

Strecke:                  Miranda de Ebro (E) - Vagos (P)

Distanz:                  670 km

 

SP-Beschreibung

Área Serviço Auto-Caravanas

Rua do Labrego, M 592
3840-261 Vagos
Koordinaten: 40°32’58’’N, 08°46’14’’W

Ü-Kosten:               7,50 € / Nacht, 2,50 € V/E, 2 € Strom, 0,50 € Duschen

Gebührenpflichtiger Stellplatz für 30 Mobile direkt am Strand. Angelegtes Areal neben einem Badepark südlich des Feriendorfs. Geschottertes, leicht unebenes Areal, kein Schatten, nachts wenig beleuchtet. Bar und Surfschule in unmittelbarer Nachbarschaft. Ortskern mit Geschäften und Restaurants 2 km, Vagos 9 km. Ganzjährig nutzbar.

Unter den verschiedenen Baudenkmälern von Vagos sind insbesondere Wind- und Wassermühlen und Sakralbauten, darunter die auf eine 1452 errichtete Kapelle zurückgehende, nach mehreren Erweiterungen Barock- und Renaissance-Elemente zeigende Gemeindekirche Igreja Paroquial de Vagos (auch Igreja de São Tiago)

Mit der Lagune Ria de Aveiro beginnt im Norden des Kreises ein Naturschutzgebiet.

Mit dem Museu do Brincar befindet sich 2012 ein Museum in Vagos, dass sich der Kindheit und dem Spielen der Kinder widmet.

Seit 2009 findet hier alljährlich das Metal-Festival Vagos Open Air statt, das am 9. und 10. August 2013 an einem neuen Ort stattfindet, dem zentraleren Landgut Quinta do Ega, vor der Stadt gelegen.

Da das Wetter noch immer nicht beständig war, nahmen wir uns eine längere Tagesetappe vor. Wir erreichten nach 10 Stunden die Atlantikküste Portugals.

Auf dieser Strecke nutzten wir allerdings auch die portugiesischen Maut-Autobahnen. Dafür wird man ca. 5 km hinter dem Grenzübergang von der Autobahn auf eine Seitenspur abgeleitet. Hier wird durch freundliche, mehrsprachige Helfer die Kreditkarte mit dem Kennzeichen des Mobils verknüpft und so hat man eine sorgenfreie Weiterfahrt auf der Autobahn. Die Gebühren werden dann dem Kreditkartenkonto belastet. Das geschah völlig problemlos und ohne Abzocke. Allerdings gibt es neben dieser Gebührenvariante - vornehmlich im Norden Portugals auch noch 2 andere Varianten (Mautstellen und Streckenkauf im Voraus), die wir allerdings nicht ausprobiert hatten.

Der gewählte SP ist direkt an der Dühne gelegen. Man kann auch das direkt angrenzende Freizeitbad verbilligt zum Duschen etc. nutzen. Der Ort ist ca. 3 km entfernt und bietet die üblichen Geschäfte für den täglichen Bedarf.

 


 

Tag 13 und 14, Mittwoch, 27. bis Donnerstag, 28. August 2014

Strecke:                  Vagos (P) - Foz do Arelho (P)

Distanz:                  170 km

 

SP-Beschreibung

Parque Auto-Caravanes

Rua Francisco Almeida Grandela
2500-487 Foz do Arelho
Koordinaten: 39°25’43’’N, 09°13’18’’W

Ü-Kosten:               4,50 € / Nacht, V/E kostenlos, kein Strom

Gebührenpflichtiger Stellplatz 50 Mobile unmittelbar an der Lagune von Óbidos. Eben Stellflächen auf Schotter, zum Teil beleuchtet, kein Schatten. WC im Einfahrtsbereich. Restaurant 100 m, Ortszentrum und Atlantik-Strand 1,5 km. Ganzjährig nutzbar.

Der Strand des Ortes ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet,[4] und ist bei Badetouristen und Wassersportlern beliebt. In der Lagune von Óbidos können Vögel beobachtet, und Wassersport betrieben werden, insbesondere Surf, Rudern und Kiteboard, u.a.

Das kleine Museum Núcleo Etnográfico zeigt in einer Dauerausstellung die Geschichte des Ortes anhand von traditionellen Alltagsgegenständen und anderen Exponaten. Im Gebäude der Grundschule ist zudem die Bibliothek der Gemeinde, und während der Sommermonate die Touristeninformation des Ortes untergebracht.

Parque Auto-Caravanes Der Stellplatz

Dieser SP ist direkt am Strand der Lagune gelegen und man kann direkt vom Platz die Strandpromenade nutzen.

Aufgrund der wechselnden Winde kann man hier Naturschauspiele in Form von einer "Fata Morgana" und stets wechselnden Wasserständen beobachten.

 


 

Tag 15, Mittwoch, 29. August 2014

Strecke:                  Foz do Arelho (P) - Peniche (P) - Cabo Roca (P) - Porto Covo (P)

Distanz:                  350 km

 

SP-Beschreibung

Freies Stehen auf dem Küstenparkplatz am Ortseingang von Porto Covo

7520 Porto Covo da Bandeiro
Koordinaten:  37.853067, -8.793901


Ü-Kosten:               0,- € / Nacht, keine V/E, kein Strom
Der Stellplatz befindet sich von Norden kommend direkt am Ortseingang auf einem öffentlichen Parkplatz auf einer Steilklippe. Die Plätze sind größtenteils sehr uneben und man benötigt 2 Keilsätze.

1. Zwischenstop an der Steilküste von Peniche

Bauwerke

  • Die Festung der Stadt Peniche wurde zwischen 1557 und 1570 errichtet, weitere Fortifikationen erfolgten bis 1645 nach Plänen des schon Ludwig XIII. dienenden französischen Militäringenieurs Nicolau de Langres. Während des Estado Novo (von 1930 bis 1974) bzw. der Salazar-Diktatur wurden darin politische Gefangene festgehalten. Diese Zeit wird hier museal verarbeitet. Da es dem späteren Generalsekretär der Kommunistischen Partei Portugals Álvaro Cunhal und anderen Genossen gelang, bei der berühmten „Flucht von Peniche“ am 3. Januar 1960 zu entkommen, erlangte sie einen gewissen Bekanntheitsgrad. Heute befindet sich in einem Teil des Gebäudes das Museu Regional.
  • Die Barock- und Mutterkirche Igreja de Nossa Senhora da Ajuda ist die älteste der Stadt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Seiten des Kirchenschiffs wurden mit Tafeln aus Azulejos hoher künstlerischer Qualität versehen.
  • Die Spitzenklöppelei gehört zu den bekanntesten Kunsthandwerktraditionen Peniches, und wird in einer Schule neben dem Tourismusbüro gepflegt.

Natur

 
Steilküste bei Peniche

Peniche liegt auf einer Halbinsel, geprägt durch eine hohe Steilküste, die nur im Hafenbereich und am nördlichen Ende flach zum Meer hin abfällt. Am westlichsten Punkt befindet sich das Cabo Carvoeiro mit einem Leuchtturm, wo die im Ozean liegende Inselgruppe der Berlengas sehr gut sichtbar ist. Ein Weg und Treppenstufen führen von der Küstenstraße zur Höhle Gruta da Furninha.

Südlich der Halbinsel erstreckt sich der langgezogene Sandstrand Praia do Medão, dessen gleich neben der Stadt liegender Teilbereich Praia dos Supertubos einer der bekanntesten Surfspots Portugals ist. Wegen seiner röhrenförmigen, langanhaltenden Wellen und seines sandigen Untergrundes wird er als vielleicht bester Europas eingeschätzt, zumal die Mauern des Hafens vor störendem Nordwind schützen. Aber auch im Norden, wo sich eine feinsandige Bucht über 5 km bis nach Baleal hinzieht, wird dem Sport des Wellenreitens nachgegangen.

 

2. Zwischenstop am westlichsten Punkt Cabo Roca

Cabo da Roca ist der westlichste Punkt des Festlands des europäischen Kontinents. Er liegt in Portugal an der Atlantikküste westlich von Lissabon in einer Höhe von 140 Metern über dem Meeresspiegel. Cabo da Roca gehört zum Kreis Sintra. Von Sintra und von Cascais verkehrt ein Bus zum Cabo da Roca.

 
Cabo da Roca

Es gibt dort ein Fremdenverkehrsbüro, in dem man sich gegen eine Gebühr den Besuch auf einer kunstvoll gestalteten Urkunde kann bestätigen lassen. Ansonsten gibt es noch einen Leuchtturm, eine Bar und einen Seefunksender.

Hartgesottene können hier zwischen Touristenbussen (nur am Tag) auf dem Parkplatz frei stehen.

 
Cabo da Roca / Blick auf den Atlantik
 
Cabo da Roca / Vegetation
 
Cabo da Roca / Ansicht

Die Hänge sind invasionsartig mit der Essbaren Mittagsblume (Carpobrotus edulis) bewachsen. Diese wird dort als „gefährlicher Eindringling“ ausgewiesen. In den Felswänden nisten seltene Wanderfalken (Falco peregrinus) und Turmfalken (Falco tinnunculus).

Der portugiesische Nationaldichter Luís de Camões hat den Ort mit folgenden Worten beschrieben: Hier... Wo die Erde endet und das Meer beginnt... (Aqui... onde a terra se acaba e o mar começa).

Als westlichster Punkt des europäischen Kontinents insgesamt gilt die Azoreninsel Ilhéu do Monchique mit dem Längengrad 31/16/30/W, wenn man von Grönland absieht.

 

Porto Covo

Porto Covo ist ein typischer kleiner, aber noch relativ junger Fischerort an der Costa Alentejana, die von hier bis zur Algarve unter Naturschutz steht, was die Badefreuden jedoch nicht einschränkt. Vor allem bei Surfern ist dieser Teil der Felsküste mit ihren schönen Buchten beliebt. Die Praia Grande nördlich des Ortes bietet 200 Meter Sandstrand und ein Restaurant. Die Felsen schützen etwas vor dem Wind. Vom Stellplatz ist es auch nicht weit zum Meer – etwa 50 Meter. Nur 700 Meter sind es bis zur Markthalle und 500 Meter bis zur Ortsmitte. Die besteht aus einer langen Fußgängerzone, die sich Richtung Küste erstreckt und mit zahlreichen Bars, Restaurants und Geschäften ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist, der sich an der Alentejo-Küste von seiner sanften Seite zeigt. Abends treffen sich die Einheimischen auf dem zentralen Dorfplatz Largo Marquês do Pompal. Im 19. Jahrhundert wurde der Naturhafen ausgebaut, um Erz aus dem nahen Cercal auf Schiffe zu verladen, dabei entstand auch der Ort, der heute etwas mehr als 1000 Einwohner zählt und ins nahe Sines eingemeindet wurde. Östlich vom Stellplatz wird kräftig gebaut, hier errichten sich Portugiesen Feriendomizile, die sich in der Höhe an die vorhandene Bebauung anpassen. Am 1. und 3. Dienstag im Monat ist Markttag. Ziemlich die einzige Sehenswürdigkeit liegt etwa zwei Kilometer entfernt und im Meer: die Ilha do Pessegueiro mit den Resten einer Befestigungsanlag. Im Sommer bringen Boote interessierte Touristen auf die Insel. Auf Parkplätzen, die innerhalb des Naturschutzgebietes liegen ist der Aufenthalt zwischen Mitternacht und acht Uhr am Morgen verboten, im Unterschied zu manch anderem Küstenabschnitt wird dies im Bereich von Porto Covo auch von der lokalen Polizei kontrolliert.

Der ausgewiesene Stadt-SP war wenig ansprechend und von vielen "fahrenden Händlern" heimgesucht. So entschlossen wir uns für den Parkplatz rechts vor dem Ortseingang. Hier hat man - sorfern keine hydraulischen Stützen verbaut - einige Nivellierarbeit zu leisten. Aber die Aussicht und die ortsnahe Lage des Platzes entschädigen für die Mühe. Ein Abendspaziergang durch den Ort ist ebenfalls empfehlenswert.

 


 

Tag 16 und 17, Samstag, 30. bis Sonntag, 31. August 2014

Strecke:                 Porto Covo (P) - Figueira (P)

Distanz:                  110 km

 

SP-Beschreibung

Figueira Caravan Park
Rua da Fonte 8
8650-161 Figueira

N 37.07289,  W -8.84556 bzw. N 37°04'22",  W -8°50'44"

Ü-Kosten:               5 € / Nacht incl. V/E, Strom und WLAN

Neu gestalteter Stellplatz für 12 Mobile am Ortsrand von Figueira gelegen. Platzwart wohnt im Wohnwagen am Platzeingang, spricht portugiesisch, spanisch, französisch und etwas deutsch. Er ist sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig.

Der SP ist 2013 neu angelegt und befindet sich momentan in der Erweiterung. Der Platzwart wohnt im Wohnwagen an der Zufahrt / Entsorgung. Er ist mehrsprachig und auskunftsfreudig. Von ihm bekommt man auch den Tipp für die wunderschönen Badelagunen, die fußläufig in ca. 1,3 km Entfernung bzw. mit dem Rad in ca. 2,5 km Entfernung erreichbar sind.

Das Restaurant im Dorfzentrum ist absolut empfehlenswert, zumal man hier mit einigen Deutschen, die hierher ausgewandert sind, ins Gespräch kommt und weitere Insider-Informationen abgreifen kann.

Auch hier hat meine Lucy mal wieder ihren genetisch eigentlich nicht vorhandenen Jagdtrieb Folge geleistet und ein Nachbarhuhn in die Knie gezwungen. Der Platzwart meinte dazu nur: Ist der Besitzer selbst Schuld, die Hühner haben auf dem Platz nichts zu suchen. In diesem Fall ging der Zwischenfall für das Huhn glimpflicher aus. Es hat unversehrt, aber sicherlich geschockt überlebt.

 


 

Tag 19 - 25, Montag, 01. - Sonntag, 07. September 2014

Strecke:                 Figueira (P) - LUZ-Espiche

Distanz:                  12 km

 

CP-Beschreibung

Turiscampo
E-N 125 - Espiche
8600 Luz/Lagos

N37.10000 W8.73000

Ü-Kosten:              18 € / Nacht incl. V/E, Strom auf Komfortplatz

Großzügig angelegter Platz an der N12, ca. 3 km von dem Ort LUZ und dem Strand entfernt. Restaurant, Geschäft, Brötchen am Platz. Moderne, ansprechende Pool-Landschaft mit Whirlpool und Restaurant. Komfortplätze mit eigenem Wasser, Abwasseranschluß.

Da wir uns auf die Ankunft unserer Frauen vorbereiten wollten und noch schnell ein paar Maschinen Buntwäsche waschen wollten, entschieden wir uns für die nächsten Tage für einen komfortalbeln ACSI-CP.

Am Platz ist ein kleines Geschäft für den täglichen Bedarf und eine tolle Badelandschaft mit Restauration. Die großen Komfortplätze (2,- € Aufpreis verfügen über eigene Ab- und Frischwasseranlagen.

Ansonsten bietet die Gegend nicht sehr viel. Der Ort und der Strand sind ca. 3-4 km entfernt und nur mit dem Rad oder Auto zu erreichen. Der Bus hält vor dem Platz und bringt einen stündlich in Richtung Lagos.

Am Freitag, 05.09. bestellten wir uns im Tourismusbüro an der Rezeption einen Mietwagen. Der Mietpreis mit Nebenkosten (Benzin, Mautgebühr) betrug ca. 100,- €. Wir nutzten den Wagen und fuhren schon mittags an der Küste entlang in Richtung FARO. Unterwegs schauten wir uns noch 2-3 SP für die kommenden Tage an. Gegen 23 Uhr schlossen wir glücklich unsere Frauen in die Arme.

 


 

Tag 26 - 27, Montag, 08. bis Dienstag, 09. September 2014

Strecke:                 LUZ-Espiche - Odeceixe / Odemira

Distanz:                  55 km

 

SP-Beschreibung

Freies Stehen im Nationalpark

Rua Serpa Pinto, 32
7630-174 Odemira
37.438037, -8.798511

Ü-Kosten:              0 € / Nacht keine V/E,  kein Strom

Großzügig angelegter Platz an der N12, ca. 3 km von dem Ort LUZ und dem Strand entfernt. Restaurant, Geschäft, Brötchen am Platz. Moderne, ansprechende Pool-Landschaft mit Whirlpool und Restaurant. Komfortplätze mit eigenem Wasser, Abwasseranschluß.

Achtung: Dieser Platz ist zu erreichen, indem man im Kreisverkehr nach links rausfährt. Abzweigung nach rechts führt zu einem kleineren SP direkt am Ort Odemeira.

Kostenloser, ausgewiesener Top-Stellplatz auf einem geschotterten Parkplatz mit Müllentsorgung. Super Aussicht auf das Meer und tolle Wandermöglichkeiten auf den Klippen. Geniale Sonnenuntergänge, die regelmäßig von Einheimischen besucht werden. Der Strand liegt ca. 200 m steil bergab. Polizei patroulliert 1-2 mal täglich. Das kleine Dorf Odemeira ist fußläufig ca. 500 m entfernt und bietet Restauration, Strand und Surfschule.

Da meine Fz-Batterie ihren Geist aufgab, fuhr ich in eine ca. 15 km entfernte Ortschaft (nachdem ich das Fz mit den Aufbaubatterien überbrückt hatte) und ließ mir dort eine Neue einbauen (190 €). Da der Chef nicht wußte was diese kostet ließ er mich vertrauensvoll ohne Legitimation meinerseits von dannen ziehen und gab mir zu verstehen, das er mir vertraut und ich in den kommenden Tagen zum Bezahlen vorbei kommen sollte.

Dies wollte ich so schnell als möglich erledigt wissen und deshalb verließen wir diesen pardiesischen Platz in Richtung Figueira.

Foto für die Fotowand6

Karte des Naturparks (hellerer Bereich)

Der 1988 eingerichtete, rund 75.000 ha umfassende Naturpark Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina liegt im Südwesten Portugals. Er erstreckt sich entlang der Atlantikküste, der Costa Vicentina, über eine Länge von 80 km zwischen Porto Covo im Alentejo Litoral und Burgau, westlich von Lagos an der Algarve, und er setzt sich im Alentejo fort bis nach Sines.

Der Park umfasst verschiedene einzigartige Biotope und wird von Zoologen und Botanikern aus vielen Teilen der Welt besucht. Vogelarten wie Fischadler und Weißstorch bauen ihre Nester in die Felsen der Küste. Der Fischotter hat hier einen seiner letzten natürlichen, marinen Lebensräume in Europa. Die Flora umfasst eine große Anzahl von endemischen Arten, darunter die Brillenschötchen Biscutella vicentina oder der seltene Wegerich Plantago almogravensis.

 


 

Tag 28 - 29, Mittwoch, 10. bis Donnerstag, 11. September 2014

Strecke:                 Odeceixe / Odemira - Figueira

Distanz:                  65 km

 

SP-Beschreibung

Figueira Caravan Park
Rua da Fonte 8
8650-161 Figueira

N 37.07289,  W -8.84556 bzw. N 37°04'22",  W -8°50'44"

Ü-Kosten:               7 € / Nacht incl. V/E, Strom und WLAN

Die Platzgebühren sind innerhalb der letzten Woche um 2 € gestiegen.

Da wir hier bereits ohne unsere Frauen waren, spielten wir jetzt hier die Fremdenführer und zeigten den Damen die einsamen Strände und das gute Restaurant.

 


 

Tag 30 - 31, Freitag, 12. bis Samstag, 13. September 2014

Strecke:                 Figueira (P) - Sagres (P) - Capo St. Vincent - Lagos (P) - Alvor (P)

Distanz:                  85 km

 

SP-Beschreibung

camperplaats Alvor
Strandweg
8500 Alvor

N 37.12498,  W -8.59515
N 37°07'30",  W -8°35'43"

Ü-Kosten:               10 € / Nacht incl. V/E, Strom: 2,50 €

 

 

 

Eigentlich wollten wir in der Nähe von Sagres unser nächstes Ziel suchen, fanden hier allerdings nichts ansprechendes für uns. So fuhren wir nach zwei Besichtigungsstopps in Richtung Alvor.

Der SP ist sehr staubig und groß, bietet aber Einiges. so kann man über Bretterwege direkt hinter Düne schön spazieren gehen / Rad fahren und von dort an mehreren Stellen über die Düne an den schönen Strand gelangen. Auch die touristisch erschlossene Ortschaft lädt zum Bummeln ein.

 


 

Tag 32 - 33, Sonntag, 14. bis Montag, 15. September 2014

Strecke:                 Alvor (P) - Albufeira (P)

Distanz:                  50 km

 

SP-Beschreibung

Algarve Motorhome Park Falésia
Estrada doHotel Alfamar,
Aldeia das Acoteias, Falesia
8200 Albufeira
 
N 37.09036,  W -8.16044
N 37°05'25",  W -8°09'38"

Ü-Kosten:               6 € / Nacht incl. V/E, 2,- € Strom und WLAN

Auch dieser SP ist ein Glücksgriff. Relativ preiswert und mit allem ausgestattet (Waschmaschine , Trockner). Der Weg zum Strand führt durch das Nebentor ca. 400 m durch einen Pinienwald und dann gefühlte 400 Stufen (s.o.) abwärts. Aber: Der Weg lohnt sich!

Hier verabschiedeten wir uns vorübergehend von unseren Mitreisenden, da sie noch 1-2 Tage länger hier verweilen wollten, wir aber noch den Südzipfel Spaniens (Gibraltar) besichtigen wollten.

 


 

Tag 34, Dienstag, 16. September 2014

Strecke:                 Albufeira (P) - Cadiz (E)

Distanz:                  350 km

 

SP-Beschreibung

Camping Playa Las Dunas
P.M. Playa La Puntilla s/n
11500 / El Puerto de Santa Maria

36°35'15"N 6°14'26"W

Ü-Kosten:               16 € / Nacht incl. V/E, Strom mit ACSI

Camping Playa Las Dunas

Es regnete. Zwischen zwei Schauern nutzten wir die Gelegenheit zu einem Spaziergang an der schönen Strandpromenade und dem angrenzenden Park. Vom Regen überrascht, kehrten wir im CP-Restaurant ein und ließen es uns bei preiswerten und guten Tapas und Wein gut gehen.

Das Schwimmbad und der Lebensmittelladen hatten zu dieser Zeit schon geschlossen.

 


 

Tag 35 - 36, Mittwoch, 17. bis Donnerstag, 18. September 2014

Strecke:                 Cadiz (E) - Gibraltar (E) - Marbella (E)

Distanz:                  200 km

 

SP-Beschreibung

Camping La Buganvilla
Ctra N340, km 188.8
29600 / Marbella/Málaga

36°30'10"N 4°48'11"W

Ü-Kosten:               14 € / Nacht incl. V/E, Strom mit ACSI

Camping La Buganvilla

Camping La Buganvilla

Die Rundreise über Gibraltar hat sich rein touristisch gelohnt. Es gab viel zu sehen. An der Grenze wollten wir allerdings die 1,5 Stunden Wartezeit nicht in Kauf nehmen und drehten Gibraltar den Rücken zu.

Die Küstenstraße in Richtung Marbella war ein Traum.

Der CP ist freundlich geführt und weist einen kleinen Swimmingpool und ein überteuertes Restaurant auf. Der Fußweg zum Strand ist beschwerlich über eine Brücke über die Hauptstraße zu erreichen. Die allerorts aufgestellten Hundeverbotsschilder nötigten uns dann wieder zum Aufbruch.

 


 

Tag 37 - 39, Freitag, 19. bis Sonntag, 21. September 2014

Strecke:                 Marbella (E) - La Mamola (E)

Distanz:                  180 km

 

SP-Beschreibung

Camping Castillo de Baños
CN340, km 360
18750 / La Mamola

36°44'27"N 3°18'4"W

Ü-Kosten:               18 € / Nacht incl. V/E, Strom mit ACSI

Camping Castillo de Baños

Camping Castillo de Baños

Diesen CP haben wir uns ausgesucht, weil wir hier unsere Bekannten wieder treffen wollten, die den direkten Weg durch das Landesinnere von Sevilla nach Malaga eingeschlagen hatten und hier schon auf uns warteten.

Auf dem Platz bekamen wir die Möglichkeit direkt am Zaun (mit Tor) am Strand zu stehen. Der kleine idyllische Pool lud zum Schwimmen ein. Eine Radtour ins ca. 10 km entfernte Castillo do Banos zum Wochenmarkt war sehr beschwerlich, da einige steile und lange Anstiege zu bewälitgen waren. Hier haben sich die E-Bikes bewährt, zumal ich noch den Hundeanhänger mit 22 kg Lucy hinter mir her ziehen durfte.

Am Strand entlang erreicht man nach ca. 500 m Marmola, wo man kleine Geschäfte und ein Restaurant findet.

 


Tag 40, Montag, 22. September 2014

Strecke:                 Castillo de Banos (E) - Almerimar (E)

Distanz:                  55 km

 

SP-Beschreibung

Area Puerto Deportivo Almerimar
Torre del Puerto - Almerimar
04711 Almerimar

N 36.69642,  W -2.79424
N 36°41'47",  W -2°47'39"

Ü-Kosten:               9 € / Nacht incl. V/E, 3,50 € Strom

Der SP in Almerimar ist zwar angelegt wie ein Großparkplatz, aber der einzigartige Blick und die ortsnahe Lage zu dem Touristenzentrum am Hafen entschädigt für vieles. Bezahlt wird beim deutschsprachigen Hafenmeister im Turm.

 


 

Tag 41 - 42, Dienstag, 23. bis Mittwoch 24. September 2014

Strecke:                 Almerimar (E) - Calabardina (E)

Distanz:                 180 km

 

SP-Beschreibung

Parking an der D15
Playa del Arroz
30889 Calabardina

N 37.42835,  W -1.52607
N 37°25'42",  W -1°31'34"

Ü-Kosten:               0 € / Nacht incl. V/E


Hier hatten wir über NKC-Campercontact ein wirkliches Kleinod gefunden. Die Koordinaten stimmen und so kann man auch ohne Beschilderung den Platz gut finden. Man steht, wie auf dem Bild sichtbar, direkt am Strand.

Einzig störend ist, das die Tagesgäste und auch einige Mobilisten ihre Notdurft im Strauchbewuchs verrichteten. So mußte man schon genau aufpassen, wo man hintrat und hinguckte.

Der Wetterbericht sagte Regen und Sturm voraus. Kenner des Platzes rieten uns unter diesen Umständen den Platz zu verlassen, da er schnell durch Sturzbäche aus dem Gebirge überflutet werden kann. Schweren Herzens befolgten wir die Ratschläge und reisten nach 2 Nächten weiter.

 


 

Tag 43 - 42, Donnerstag, 25. bis Freitag, 26. September 2014

Strecke:                 Calabardina (E) - Santa Pola (E)

Distanz:                 190 km

 

SP-Beschreibung

Europa-Aera
C/Electricistas 14
03130 Santa Pola

N 38.20920,  W -0.57374
N 38°12'33",  W 0°34'25"

Ü-Kosten:               9 € / Nacht incl. V/E, 3,- € Strom

Langsam neigte sich die gemeinsame Zeit mit unseren Ehefrauen dem Ende zu. Am Abend brachte ich die Beiden mit dem WoMo zum Flugplatz nach Alicante. Am nächsten Tag reisten wir weiter.

 


 

Tag 44, Samstag, 27. September 2014

Strecke:                 Santa Pona (E) - Alfas del Pi (E)

Distanz:                  65 km

 

SP-Beschreibung
 
Camper Park Orange Grove
Camino de Alguers 65
03580 Alfàs del Pi
Koordinaten: 38°35’07’’N, 00°05’02’’W

Ü-Kosten:               12 € / Nacht incl. V/E, 3,- € Strom

Camper Park Orange Grove

Dieser schwer zu findende SP ist angelegt wie ein CP. Der Platzwart spricht englisch, wie die meisten Gäste auch britischer Herkunft sind. Auch viele Dauercamper haben sich hier bereits eingefunden. Der kleine Pool am Platz ist schon etwas besonderes, wenn auch nicht unbedingt einladend. Der Weg in die Stadt ist fußläufig kaum zu bewerkstelligen.

 


 

Tag 45 - 46, Sonntag, 28. bis Montag, 29. September 2014

Strecke:                 Alfas del Pi (E) - Calpe (E)

Distanz:                 20 km

 

SP-Beschreibung

Mediterráneo Camper Area
Partida Colari
03710 Calpe
Koordinaten: 38°39’05’’N, 00°04’10’’O

Ü-Kosten:               9 € / Nacht incl. V/E, Strom und WLAN 2,-

Mediterráneo Camper Area

Hier sind wir an dem "alten" Platz ca. 800 vorbei gefahren und haben den neu angelegten Platz ausgesucht. Durch den Regen hatten sich hier schon einige Mobile festgefahren und der Platzwart hatte mit den Eignern alle Hände voll zu tun, diese wieder frei zu kriegen.

Uns hatte man glücklicherweise "befahrbare" Plätze zugewiesen.

Vom Platz ist man innerhalb von 10-15 Minuten am Strand. Hier herrscht munteres Treibenl

 


 

Tag 47, Dienstag, 30. September 2014

Strecke:                 Calpe (E) - Daimus (E)

Distanz:                  55 km

 

SP-Beschreibung
 

Daimús Area Camper Dunes

Carrer Garbi
46710 Daimús
Koordinaten: 38°58’11’’N, 00°08’44’’W

Ü-Kosten:              6 € / Nacht incl. V/E, 3,- € Strom

Auch dieser Platz ist relativ neu und gut angelegt. Waschmaschine und Trockner sind vor Ort. Der Platzwart ist sehr bemüht. Der Fußweg in die mittlerweile Menschenleere Stadt dauerte ca. 15 Minuten. Die Touristen waren größtenteils schon wieder zu Hause.

 


 

Tag 48, Mittwoch, 01. Oktober 2014

Strecke:                 Daimus (E) - Amposta (E)

Distanz:                 270 km

 

SP-Beschreibung

SP Ebro Delta

Desaigüe de Circumvalacio
43870 Amposta
Koordinaten: 40°39’30’’N, 00°40’33’’O

Ü-Kosten:               0 € / Nacht


Stellplatz Ebro-Delta

Diesen Platz hatten wir auch wieder über NKC gefunden, wo er durch einen unserer Bekannten aus unserem Forum Campers World als "sehr gut" beschrieben war. Sehr gut war lediglich das Preis-/Leistungsverhältnis. Ansonsten nix los - nur Natur und Mücken ....

 


 

Tag 49 - 50, Donnerstag, 02. bis Freitag, 03. Oktober 2014

Strecke:                 Delta del Ebre (E) - Tarragona (E)

Distanz:                  90 km

 

SP-Beschreibung

Camping Las Palmeras
Ctra N340, km 1168
43080 / Tarragona


41°7'49"N 1°18'42"E

Ü-Kosten:               16 € / Nacht incl. V/E, Strom mit ACSI

Camping Las Palmeras

Ich hatte schon viel über die sagenhafte Eisenbahnlinie an Spaniens Küste gehört. Hier durfte ich sie erleben. In der ersten Nacht war nicht an Schlaf zu denken. Der Pool hatte auch schon geschlossen und die Plätze waren max. zu 25 % belegt. Dennoch mußte ich mein Mobil um ca. 25 cm zurück setzen, da ich in den vor mir liegenden unbelegten Platz hinein ragte. Derselbe Akademiker kam noch mehrmals vorbei, um zu kontrollieren, dass unsere Bestien auch angekettet waren.

Der Strand war allerdings sehr schön und die dort gelegenen Plätze waren verständlicherweise auch noch voll belegt.

 


 

Tag 51 - 54, Samstag, 04. bis Dienstag, 07. Oktober 2014

Strecke:                 Tarragona (E) - Empuriabrava (E)

Distanz:                  270 km

 

SP-Beschreibung

Camping Rubina Resort
Platja de la Rubina s/n,

17487 Empuriabrava

Ü-Kosten:              21 € / Nacht incl. V/E, Strom

Camping Rubina Resort

Der Lange war bereits in 2013 auf diesem Platz und hatte gute Erfahrungen gemacht. So beschlossen wir, diesen erneut anzufahren. Das war auch gut so. Einerseits ist die wunderschöne Stadt fußläufig (besser mit dem Rad) erreichbar und auch der schöne (Hunde-)strand ist in Gassi-Nähe. Die Pool-Landschaft war noch geöffnet, ebenso das gute Platzrestaurant.

 


 

Tag 55, Mittwoch, 08. Oktober 2014

Strecke:                 Empuriabrava (E) - Vias (F)

Distanz:                 180 km

 

SP-Beschreibung
 

Aire de L'Éspagnac
D 612
34450 Vias
Koordinaten: 43°18’36’’N, 03°21’49’’O

Ü-Kosten:              10 € / Nacht incl. V/E, 2,- € Strom

.

Aire de L'Éspagnac

Nun bewegten wir uns schon Richtung Frankreich und es wurde kälter und feuchter. So kam langsam der Stalldrang durch.

Gemeinsam verließen wir den CP und wollten als Etappenziel kurz vor Millau anhalten. Allerdings verloren wir uns unterwegs und ich beschloß dann, mir einen SP in der Nähe zu suchen. Der Lange erreichte unser geplantes Ziel, fuhr aber dann, als ich nicht nachkam noch weiter.

Dieser SP ist idyllisch gelegen, bietet allerdings nicht viel. Als Durchgangsplatz ausreichend.

 


 

Tag 56, Donnerstag, 09. Oktober 2014

Strecke:                 Vias (F) - Chateaugay (F)

Distanz:                 350 km

 

SP-Beschreibung

Aire Municipale
Place Charles de Gaulle
63119 Chateaugay

N 45.84987,  E 3.08435
N 45°51'00",  E 3°05'04"

Ü-Kosten:               0 € / Nacht incl. V/E

Nachdem die Plätze in Clermont-Ferrand unter Wasser standen, entschied ich mich für diesen Ausreißer.

Der SP befindet sich inmitten des Ortes an einem Park und ist mit größeren Mobilen von Süden kommend schwer zugänglich.

 


 

Tag 57, Freitag, 10. Oktober 2014

Strecke:                 Clermont-Ferrand (F) - Saints Geosmes (F)

Distanz:                 340 km

 

SP-Beschreibung

Camping La Croix d'Arles
route de Dijon
52200 / Saints-Geosmes/Langres

47°48'47"N 5°19'16"E

Ü-Kosten:               14 € / Nacht incl. V/E mit ACSI

Camping La Croix d'Arles

Immer noch mautfrei unterwegs, verließ mich hier die Lust zum Weiterfahren und ich beschloß den Abend auf dem CP an der Hauptstraße zu verbringen. Als Durchgangsplatz voll okay.

 


 

Tag 58, Samstag, 11. Oktober 2014

Strecke:                 Saints Geosmes (F) - Klüsserath (D)

Distanz:                  65 km

 

SP-Beschreibung

Reisemobilpark Küsserath

Im Moselvorland
54340 Klüsserath
Koordinaten: 49°50’34’’N, 06°51’18’’O

Ü-Kosten:               6,50 € / Nacht incl. V/E, 1,50 € Strom

http://images.stellplatz.promobil.de/2597_300px.jpg

Diesen Platz haben wir schon in früheren Jahren auf der Rückreise aufgesucht und waren sehr angetan. Übrigens ist der CP direkt nebenan auch nicht viel teurer, stand aber auch unter Wasser.

Das Platzrestaurant ist eine Empfehlung in Bezug auf Preis-/Leistungsverhältnis wert.

 


 

Tag 59, Sonntag, 12. Oktober 2014

Strecke:                 Klüsserath (D) - Enniger (D)

Distanz:                  65 km

 


Gegen Sonntag-Mittag erreichte ich wieder die Heimat.

 

 


Fazit:

Knappe 8.000 km Fahrt lagen hinter uns. Pannen hatten wir bis auf meine Batterie, Gott sei Dank, keine.

Mautfreie Straßen sind insbesondere in Frankreich eine Zumutung und sehr zeitraubend.

In Begleitung eines treuen Vierbeiners ist der Sight-Seeing-Gedanke nicht sehr ausgeprägt, da die öffentlichen Verkehrsmittel in Südeuropa nicht sehr hundefreundlich sind und ich das Tier bei den Temperaturen auch nicht alleine im Mobil zurück lasse. Aber wir haben viele Strände und Wasser gesehen - was ja eigentlich auch unser Ziel war.

Fährräder für den kleinen Einkauf zwischendurch sind unerläßlich. Die Hundekarre läßt sich auch gut als Transportanhänger für die WC-Cassette und andere Ideen einspannen. Der Lange hatte einen Motorroller mit, der allerdings im Verhältnis zur Gesamtstrecke kaum bewegt wurde. Ich hatte meinen aus Angst vor Überladung / Überlastung zu Hause gelassen und das werde ich auch so beibehalten.

Portugal ist mehr als eine Reise wert. Mir persönlich gefällt die raue Westküste besser. Meiner Frau gefiel die Algarve besser.

Von Südspanien war ich enttäuscht. Die überall anzutreffenden Plastikfoliendächer der Gewächshäuser sind alles andere als schön. Portugal ist auch viel grüner als Spanien.

 


 

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