2013-03_Lago Maggiore

Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.

Reisebericht

2013-03 , Italien, Lago Maggiore, Westseite

 

Navigiert wird mittels Iphone 4 und legal installierter NAVIGON-Software.

Reisezeit:                28. März bis 05. April 2013

Mitreisende:           Ehefrau Tatjana (Tootsie) und ELO-Dame Lucy

 

Tag 1, Donnerstag, 28. März 2013

 

Strecke:                  D-Enniger – CH-St. Gotthard Südseite

Distanz:                  800 km

Fahrkosten:           27,- € Schwerlastabgabe für 10 Einzeltage (WoMo >3,5 to)

CP / SP:                  Freies Ü auf Autobahn-Parkplatz „Gotthard-Süd“

Ü-Kosten:               --

Wetter:                   frostig / verregnet / 4 – 10°

Gegen 11:00 Uhr starteten wir in unseren ersten größeren Urlaub im eigenen Wohnmobil. Nach 10 km erreichten wir die Autobahn A2 und fuhren über A1 / A45 / A3 / A5 Richtung Basel.

Eigentlich war eine Mosel-Schnupper-Woche geplant. Aber aufgrund der winterlichen Temperaturen gepaart mit einem eisigen Ostwind, entschieden wir uns kurzfristig gen Süden zu ziehen.

Der erste Tag sollte so viele Kilometer wie möglich bringen und so hielten wir uns auch nicht großartig mit Pausen etc. auf. Einmal Volltanken in Hartheim kurz vor der Schweizer Grenze, am Grenzübergang Weilheim die „Schwerlastabgabe“ (27,- € für 10 Einzeltage) entrichtet und durch eine Stauumleitung die Ostseite des Vierwaldstätter Sees entlang gefahren. Dann ca. 1 Std Verzögerung vor dem Gotthard-Tunnel durch das Ampelsystem. Am Ende des 16 km-Tunnels waren wir schnell bereit die Autobahnraststätte als Nachtquartier anzunehmen. Da es schon dunkel war – 22:30 Uhr – blieb außer Hund Gassi führen und kleinem Nachtmahl nur der wohlverdiente Schlaf. 

 

Tag 2 - 5, Freitag, 29. März 2013 (Karfreitag) bis Montag, 01. April 2013  (Ostermontag)

 

Strecke:                  CH-Gotthard –   I-Oggebbio (Lago Maggiore)

Distanz:                  101 km

Fahrkosten:           -- (1 Tag Schwerlastabgabe – Rest 8)

CP / SP:               SP Area Camper, Strada Martiri, Oggebbiesi 6, I-28824 Oggebbio (s. Promobil)

Ü-Kosten:             56,20 €   (16 / 18,- € / Nacht incl. Strom plus Kurtaxe -,35 € / Pers)

Wetter:                3 Tage heiter bis sonnig / 15 –20° - 1 Tag Dauerregen

 

Gegen 06:00 Uhr starteten wir nach einer ruhigen Nacht und einer gemütlichen Tasse Kaffee zum Gotthard-Abstieg gen Italien.

Wir fuhren in den Sonnenaufgang und es bot sich uns ein beeindruckendes Panorama aus schneebedeckten Gipfeln und den ersten Anzeichen eines Frühlingserwachens.

Gegen 08:30 erreichten wir den kleinen Ort Oggebbio an dessen südlichem Ortsausgang ein kleines Schild nach rechts zum Stellplatz wies. Die Straße ist recht steil, eng und kurvig. Bei unserem Glück kam uns ein Müllwagen entgegen. Also ca. 400 m zurück setzen und den 2. Anlauf starten. Oben angekommen waren wir erstaunt, dass auch 3-Achsige Mobile mit 8 m Länge den Aufstieg gewagt und geschafft hatten.

Die 22 Stellplätze waren entweder belegt oder reserviert. Glücklicher Weise hatte ich per E-Mail reserviert. Die freundliche Empfangs-Dame wußte sofort von der Reservierung und wir konnten zwischen Hangseite (16,-) oder Seeseite (18,-) wählen. Die Entscheidung war aufgrund des grandiosen Ausblicks klar. Der Stellplatz bietet zu jeder Parzelle, neben Strom und Frischwasser, auch noch eine eigene Sitzterasse, die über 5 Stufen erreichbar ist. Die Sanitäranlagen sind einfach und sauber. Über landestypische Einschränkungen wie fehlende WC-Brillen oder nicht verschließbare Türen (lange Arme sind gefragt) muß man einfach hinweg sehen.

Die Gegend war schnell erkundet. Aufgrund der Hanglage ist jeder Spaziergang oder jede Radtour eine kleine Strapaze. Interessante Ortsbilder oder Einkaufsmöglichkeiten gibt es fußläufig nicht. Oberhalb des Stellplatzes ist ein Örtchen angesiedelt, in dem man nach ca. 400 m Aufstieg einen kleinen Lebensmittelladen findet, in dem es auch am Sonntag frische Brötchen gibt.

An der Aussicht vom Stellplatz kann man sich erst einmal nicht satt sehen. Da aber das Rahmenprogramm zu dürftig war, entschlossen wir uns am Ostermontag zum Aufbruch.

 

Tag 5 bis Tag 8,         Montag, 01. April 2013  (Ostermontag) bis Donnerstag, 04. April

Strecke:                  I-Oggebbio – I-Feriolo

Distanz:                  26 km

Fahrkosten:           -- €

CP / SP:                  CP Orchidea – Feriolo di Baveno

Ü-Kosten:               48,- €  (16,- € / Nacht incl.  Strom (ACSI))

Wetter:                   heiter bis wolkig / 15 – 20°

Gegen 11:30 erreichten wir unseren ACSI-Campingplatz „Orchidea“ in Feriolo und konnten uns einen Stellplatz direkt am Seeufer aussuchen. Der Platz war in Aufbruchstimmung, da die italienischen Osterferien endeten.

Der Platz ist direkt an dem schönen Örtchen Feriolo gelegen, das man durch das Seitentor des Platzes erreicht. Hier gibt es eine schöne Promenade, Eisdielen, Pizzerien und auch größeren Lebensmittelläden fußläufig zu erreichen.

Der Campingplatz ist gut organisiert, sauber und schön gelegen. Das Personal ist stets freundlich und zuvor kommend. Die Sanitäranlagen sind neuwertig und sauber.

Da uns eine der beiden 11kg-Gasflaschen verließ, erkundigte ich mich nach einer Tauschmöglichkeit für deutsche Flaschen. Die freundliche Dame an der Rezeption erklärte uns einen schönen Radweg an dem Fluß Tocce entlang in Richtung Mergozzo. Dort gibt es eine Tauschstation. Also sattelten wir unsere Pedelecs und machten aus dem Hundeanhänger kurzerhand einen Gasflaschen-Transportanhänger. Die insgesamt knapp 20 km schafft unsere Hundedame auch zu „Pfote“. Durch eine schöne Flußlandschaft dort angekommen haderte ich zunächst, ob ich tatsächlich tauschen soll. Die neue Flasche sollte stolze 38,- € kosten – knapp das Doppelte des deutschen Preises. Da die Nächte jedoch noch etwas kühl waren und keine frierende Frau an meiner Seite wissen wollte, überwand ich meine anfänglichen Bedenken und ging den Deal ein.

 

Tag 8, Donnerstag, 04. April 2013

Strecke:                  I-Feriolo – D-Bad Mingheim

Distanz:                  537 km

Fahrkosten:           -- € (1 Tag Schwerlastabgabe-Rest 7)

CP / SP:                  SP “Wellmobilpark” Kraichgau Str. 16,

                                76669 Bad Schönborn / Mingheim

Ü-Kosten:               8,- € / Nacht plus 1,50 €  Strom

Wetter:                   regnerisch / 10 – 14°

Eigentlich wollten wir einen Tag länger bis Freitag bleiben. Aber der Donnerstag begann mit Regen und somit war kurzerhand der Entschluß gefasst: Wir reisen ab.

2 Stunden für Rückbau, Duschen, Frühstücken, Entsorgen und Bezahlen. Dann wurde die Rückreise angetreten. Gleiche Strecke, gleiche Tankstelle – alles verlief glatt. Hinter Karlsruhe machten wir uns mittels der Promobil-app auf die Stellplatz-Suche. So kamen wir gegen 18 Uhr nach Bad Schönborn. Ein schöner Platz direkt an der Therme und am Kurpark gelegen. Wir nutzten die Gelegenheit für einen schönen Spaziergang und ein griechisches Essen.

 

Tag 09, Freitag, 05. April 2013

Strecke:                 Bad Schönborn – Enniger

Distanz:                  384 km

Fahrkosten:          -- €

CP / SP:                  --

Ü-Kosten:              --

Wetter:                  regnerisch / 10 – 14°

 

Gegen 8 Uhr brachen wir nach dem Frühstück zur letzten Etappe der Heimreise auf. Ohne Zwischenfälle erreichten wir gegen 12:30 Uhr unser heimatliches Domizil.

 

 

Fazit:

Gesamt-Distanz:   1.848  km

Fahrkosten:          332,36 € Diesel

                               27,75 € Schwerlastabgabe Schweiz (noch 7 Tage Rest)

Ü-Kosten:              112,20 € + 38,- € f. 11 kg Gas in Italien

Spritverbrauch:     ~12,2 ltr / 100 km

Mängel Aufbau:     --

Mängel Fz:             --

 

Zwei Dinge sind uns klar(er) geworden:

1. Die Matrazen im Alkoven müssen gegen bessere ersetzt werden, obwohl wir die Standard-Matraze bereits um einen „Visco-Topper“ aus unserem Box-Spring-Bett aufgewertet hatten. Zu Hause angekommen wurde sogleich bei „ebay“ bestellt: 2 x 7-Zonen-Kaltschaum-Matraze 80x200 cm.

2. Keine Tages-Etappen über 350 km mehr. 4-6 Stunden Fahrzeit am Tag sollen reichen, ansonsten geht der Erholungswert flöten und der wohnmobilistische Gedanke geht verloren. Diesmal haben wir die Mammut-Etappen aufgrund der weiten Anreise in Kauf genommen. Beim nächsten Mal bleiben wir in der Nähe – oder bleiben bei schlechtem Wetter zu Hause. Unsere Formel: ~ 100 km / Urlaubstag. Damit wäre der 9-Tages-Trip auf ~ 900 km begrenzt gewesen.

Nach oben

Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.